Das neue NW RV Schutzkonzept PSIG Ein starker Entwurf. Ein offener Verbandsprozess.
Sicher. Gemeinsam. Verbindlich. Das neue NW RV Schutzkonzept PSIG Der NW RV öffnet den Entwurf seines neuen Schutzkonzepts PSIG für die verbandsweite Weiterentwicklung
Sicher.
Gemeinsam.
Verbindlich.
Das neue NW RV Schutzkonzept PSIG
Ein starker Entwurf. Ein offener Verbandsprozess. Ein gemeinsamer Anspruch.
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LEITGEDANKE
Schutz entsteht nicht durch ein einzelnes Papier. Er entsteht dort, wo Haltung, Regeln, Verantwortung und Handeln ineinandergreifen.
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Kampagnenauftakt
Sicher. Gemeinsam. Verbindlich.
Der NW RV öffnet den Entwurf seines neuen Schutzkonzepts PSIG für die verbandsweite Weiterentwicklung
Schutz im Sport ist keine Nebenaufgabe. Er ist ein Maßstab für die Qualität eines Verbandes.
Der Nordrhein-Westfälische Ruder-Verband e. V. legt den Entwurf seines neuen Schutzkonzepts zur Prävention sexualisierter und interpersonaler Gewalt vor. Damit beginnt kein formaler Endspurt hinter verschlossenen Türen, sondern ein offener Verbandsprozess: Der vorliegende Entwurf wird gemeinsam mit den Mitgliedsvereinen, der Ruderjugend NRW, den Aktiven, Trainerinnen und Trainern, Ehrenamtlichen, Gremien und weiteren fachlich relevanten Perspektiven geprüft, geschärft und weiterentwickelt.
Der Entwurf ist noch nicht beschlossen, geht aber schon deutlich über eine erste Ideensammlung hinaus: Er ordnet die entscheidenden Bausteine in einer fachlich fundierten und in sich schlüssigen Gesamtarchitektur.
Ein Schutzkonzept, das den ganzen Verband denkt
Der Anspruch des NW RV geht über ein einzelnes Dokument und über bloße Mindestanforderungen hinaus. Der Entwurf verbindet Haltung, Prävention, klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Verfahren und konkrete Handlungshilfen. Er denkt Schutz nicht nur für einzelne Situationen, sondern als dauerhafte Aufgabe der gesamten Verbandsorganisation.
Dazu gehören insbesondere:
· eine umfassende Risikoanalyse als fester Bestandteil des Schutzkonzepts – nicht als losgelöste Zusatzdatei,
· klare Handlungsgrundlagen für Personen, die im und für den NW RV tätig sind,
· nachvollziehbare Melde-, Beratungs-, Interventions- und Entscheidungswege,
· ein eigenständiger Blick auf Kindeswohlgefährdungen und die dafür erforderlichen fachlichen Schnittstellen,
· Regelungen zu Verantwortung, Qualifizierung, Beteiligung, Dokumentation und Weiterentwicklung,
· praxisnahe Anlagen, die aus Grundsätzen tatsächlich anwendbare Verfahren machen,
· die systematische Verknüpfung mit Satzung, Grundsätzen der guten Verbandsführung, Jugendordnung und weiteren zentralen Verbandsbereichen.
Genau darin liegt die besondere Qualität des Entwurfs: Seine Bausteine stehen nicht nebeneinander. Sie greifen ineinander. Schutz soll nicht an einer einzelnen Person, einer E-Mail-Adresse oder einem zeitweise eingesetzten Team hängen. Er soll strukturell verankert, nachvollziehbar organisiert und dauerhaft handlungsfähig werden.
Maßstäbe setzen – mit Substanz und Offenheit
Mit diesem Ansatz will der NW RV Maßstäbe setzen: durch die Breite des Konzepts, seine innere Konsequenz und die Bereitschaft zu einer echten verbandsweiten Prüfung. Viele entscheidende Fragen sind bereits fundiert bearbeitet. Nun geht es darum, Praxiserfahrungen einzubeziehen, Schnittstellen zu prüfen und die Regelungen so zu schärfen, dass sie im Verbandsalltag tragen.
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UNSER ANSPRUCH
Wir wollen nicht das lauteste Schutzkonzept. Wir wollen ein Schutzkonzept, das verstanden wird, das handlungsfähig macht und das im entscheidenden Moment funktioniert.
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Klare Orientierung schon in der Übergangszeit
Gleichzeitig schafft der NW RV bereits jetzt Klarheit. Mit der Veröffentlichung der Übergangsregelung werden die derzeitigen Meldewege und Zuständigkeiten transparent beschrieben. Frühere Angaben zum Schutzkonzept von 2024, zu Ansprechpersonen, Schutz- oder Interventionsteams und zu alten Beschwerdeadressen bilden den aktuellen Stand nicht mehr ab.
Bis zur vorgesehenen Beschlussfassung auf dem Verbandstag im Frühjahr 2027 gilt:
· Für Sachverhalte aus dem Verantwortungsbereich eines Mitgliedsvereins liegt die erste Bearbeitung grundsätzlich beim jeweiligen Verein.
· Bei unmittelbar verbandsinternen Sachverhalten wird eine externe Beratungsstelle einbezogen.
· Über Maßnahmen des NW RV entscheidet der Vorstand.
· Eingehende Meldungen über WHISTLY werden organisatorisch durch Maximilian Rossetto koordiniert; die Vertretung übernimmt Holger Siegler.
Die Übergangsregelung ist kein Ersatz für das neue Schutzkonzept. Sie sorgt dafür, dass bis zu dessen Beratung und Beschlussfassung keine Unklarheit über aktuelle Zuständigkeiten und Verfahrenswege besteht.
Jetzt beginnt die Verbandskommunikation
Ein Schutzkonzept entfaltet seine Wirkung nicht dadurch, dass es veröffentlicht wird. Es muss diskutiert, verstanden, in den Verbandsbereichen verankert und im Alltag gelebt werden. Deshalb beginnt mit dieser Kampagne eine gemeinsame Arbeitsphase.
Wir laden alle Bereiche des nordrhein-westfälischen Rudersports ein, den Entwurf aufmerksam zu lesen, kritisch zu prüfen und mit ihren Erfahrungen zu ergänzen. Gefragt sind ausdrücklich nicht nur Zustimmung und redaktionelle Hinweise. Gefragt sind Praxiswissen, Einwände, offene Fragen und konkrete Verbesserungsvorschläge.
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AUFRUF
Lesen. Prüfen. Widersprechen. Ergänzen. Verantwortung übernehmen.
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Im Ergebnis soll ein Schutzkonzept entstehen, das fachlich überzeugt, rechtlich und organisatorisch trägt und den Menschen im Rudersport verlässliche Orientierung gibt.
Sicher. Gemeinsam. Verbindlich. So soll Schutz im NW RV künftig gedacht, organisiert und gelebt werden.