Crefelder RC RBL-Frauenachter erobert Tabellenführung zurück - Männerachter weiter ungeschlagen

NW A30 Ruderbundesliga

Anders als in den vergangenen Jahren fand der diesjährige RBL Renntag nicht Mitte September am Jungfernstieg auf der Binnenalster statt, sondern in Wandsbek vor dem Ruderverein an den Teichwiesen im oberen Alsterverlauf. Hamburg bot den schnellsten Sprintachtern Deutschlands einen hervorragend organisierten Renntag mit sehr herzlichen Zuschauern und Organisatoren.

Der Männerachter, in dieser Saison bisher ungeschlagen, kam auch hier wieder mit dem Ziel an den Start seine Klasse zu beweisen und den Tagessieg zu holen. Direkt im Vorlauf mussten sie gegen den Tabellenzweiten und Finalgegner aus Münster: " den Emscher Hammer", antreten.

Zwar hatte der Emscher Hammer mit Olympiasieger Filip Adamski aufgerüstet, aber gegen die Männer vom Niederrhein half das nicht, der CRC Achter setzte sich mit Vorsprung durch. Das Viertelfinale gegen den Wurzenachter konnten die CRC Recken ebenfalls souverän gewinnen.

Im Halbfinale lagen dann die Mannschaft aus Mülheim neben den Krefeldern am Start. Beide kennen sich aus zahlreichen Duellen und auch aus gemeinsamen Trainingseinheiten, wenn die Ruhr Hochwasser hat kommen die Mülheimer schon mal an den Elfrather See. Bereits nach dem Start lag das CRC Schiff in Führung, so dass der Mülheimer Achter nicht mehr ernsthaft gegen hielt und lieber seine Kräfte für das kleine Finale schonte.

Der Finalgegner war dann wieder ein Altbekannter: Die wiedererstarkte Mannschaft von der Frankfurter Germania, "Die Maschinen vom Main". Dieses Rennen ist das "ewige Duell" in der RBL, ist es doch in den vergangenen Jahren unzählige Male in der Bundesliga, meist mit dem besseren Ergebnis für den CRC, ausgetragen worden. Die Aufgabe war klar: "Tagessieg und damit Ausbau der Tabellenführung" . Alle Versuche der Frankfurter blieben erfolglos, den Bugball und am Ender der 350 Meter ein ganzer Luftkasten Vorsprung für den CRC.

Mit nun sechs Punkten Vorsprung steht der CRC an der Tabellenspitze. Mit der richtigen Konstellation der Platzierungen könnte es sogar beim nächsten Renntag in Leipzig gelingen, sich den vorzeigen Gesamtsieg zu sichern.

Die Frauen vom CRC reisten nach Hamburg an mit dem Ziel den vierten Platz aus Münster zu revidieren und sich mindestens einen Treppchenplatz zu sichern. Der dritte Platz im Zeitfahren war schon vielversprechend. Im Achtel- und Viertelfinale gegen die Boote aus Berlin und Lübeck konnten sich die Girls vom Niederrhein ungefährdet durchsetzen und damit den Einzug in die Top vier, Halbfinale, der ersten Frauenliga sichern.

Im Halbfinale dann direkt das Duell der Tabellenführer aus Minden, hier hatte man seit dem 2 Renntag in Münster noch eine Rechnung offen. Entsprechend hoch konzentriert und geschlossen gingen die Krefelderinnen das Rennen und lieferten eine super Performance ab, in der sie den Mindener Achter immer kontrollierten und mit fast einer Sekunde Vorsprung ins Ziel fuhren. Im Finale um den Tagessieg mussten sich die Krefelder dann noch gegen den Achter aus Hanau durchsetzen, der an diesem Renntag durch den Sieg im Zeitfahren als besonders stark gezeigt hatte. In einem spannenden Rennen gelang es, sich bis ins Ziel zwei Plätze nach vorne zu schieben und so den Tagessieg zu sichern.

Damit liegen die Frauen nun wieder an der Spitze der Tabelle, punktgleich mit Minden, aber mit einem Tagessieg mehr und dürfen in Leipzig Ende August wieder mit dem Gelben Trikot antreten.

Männer:

Lars Henning, Moritz te Neues, Michael Naß, Andreas Baloghy, Dirk Marterer, Larus Melka, Matthias Keulen, Moritz Koch, Achim Behrends, Jonas Mark, Stf. Denise Krins

Frauen:

Miriam Davids, Sara Davids, Marisa Staelberg, Johanna te Neues, Rebekka Klemp, Katrin Fliegenschmidt, Theresa Lomertin, Henriette te Neues, Frannziska Horbach, Stm. Philipp Gruneberg

© Franziska Horbach/Sabine Tschäge

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veröffentlicht am Montag, 11. Juli 2016 um 08:14; erstellt von Hummels, Wilhelm
letzte Änderung: 11.07.16 08:16

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