RBL Renntag Münster: Gold für den Melitta-Frauenachter

NW A30 Ruderbundesliga

Achterprojekte des Bessel-Ruder-Clubs nehmen Fahrt auf

Minden (hasemann). Der zweite Renntag der Ruder-Bundesliga war am vergangenen Samstag in Münster für die Mindener Ruder-Achter ein ganz besonderer Tag. Unter dem Beifall einiger Tausend Besucher, die auch trotz des Gewitters vor den Finalläufen ausharrten, erruderte sich der Melitta-Frauenachter den ersten Tagessieg seit Beginn der Ruder-Bundesliga vor acht Jahren. Der neuformierte Männerachter kehrte mit einem hervorragenden 5. Platz in der 2. Bundesliga der Männer an das Wasserstraßenkreuz zurück.

An diesem Tag passte einfach alles in der wunderschönen Natur-Arena des Münsteraner Aasees: Der Melitta-Frauenachter "Team Red" dominierte das Geschehen dieses Renntags von Beginn an und konnte die Leistung bis zum Finalrennen konstant mit einer sehr kompakten und geschlossenen Mannschaftsarbeit unter Beweis stellen. Bereits das Zeitfahren entschied das Frauenteam deutlich für sich. Mit einer kappen Sekunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und späteren Finalgegner aus Lübeck zeigte das Team um Schlagfrau Tanja Hasemann, dass mit ihm an diesem Renntag auf alle Fälle zu rechnen war.

Spätestens nach dem Viertelfinale, bei dem sich der Melitta-Achter mit einer knappen halben Bootslänge vor dem Dauerrivalen und mehrfachen Liga-Champion Krefeld ins Ziel schieben konnte, war allen Beteiligten klar: Für die Ostwestfalen geht es heute ganz weit nach vorn. "Wir sind hoch konzentriert und konnten bis dato bei jedem Rennen eine sehr druckbetonte und saubere Wasserarbeit umsetzen" so Steuerfrau Clara Drewes zu ihrer Mannschaft vor dem Finalblock. "Wir haben uns für diesen Tag viel vorgenommen und dafür sehr viel investiert in den letzten Monaten - eigentlich Jahren".

Auf Alina und Antonia Sachtleben, Inken Neppert, Sylvia Buddenbohm, Anna-Lena Vieker, Johanna Soester, Sarah Schwier, Nina Killian, Sophie und Leonie Müller, Loretta Brückner und Frauke Wagner (RVM Münster) wartete im Halbfinale nun der Achter aus Hanau. Nachdem auch das Halbfinale zugunsten der Damen in Rot aus Minden ausging, ging es im A-Finale um Gold oder Silber.

Der Gegner dafür kam aus dem hohen Norden und die Damen aus Lübeck zogen zu Beginn des Rennens gewohnt kräftig an. Ab der Streckenhälfte wurde die Schlag-Frequenz im Melitta-Achter noch einmal deutlich erhöht und mit einer knappen halben Bootslänge Vorsprung vor den Hansestädtern holten sich die Mindenerinnen damit erstmalig den Tagessieg.

Und nicht nur das: Der Melitta-Frauenachter "Team Red" führt nach dem zweiten Renntag die Tabelle in der stärksten Sprint-Liga bei den Frauen an. "Unser Saisonziel haben wir mit dem Erreichen des Tagessieges hier in Münster schon sehr früh erreicht" so ein sichtlich zufriedener Trainer Christoph Knost bei der Siegerehrung. "Selbstverständlich werden wir uns jetzt neue Ziele stecken und versuchen, diese Platzierung zu verteidigen".

Männerachter klettert weiter nach oben in der Tabelle

Für das Männerteam des Melitta-Achters Team Black begann der Renntag mit einem perfekten 4. Platz im Zeitlauf am späten Vormittag. Die Mannschaft konnte in Münster in einem geliehenen Achter voller Tatendrang an den Start gehen. Dass er mit dem weißen Boliden gut zurecht kam, stellte der Liga-Neulinge eindrucksvoll unter Beweis. "Dieses Boot ist einfach auf unsere Gewichtsklasse zugeschnitten und ermöglicht daher einen viel besseren Bootsdurchlauf", so Steuermann Philipp Baumgard. "Das macht sich natürlich auch sofort in der Geschwindigkeit bemerkbar".

Mit einem Sieg im Achtelfinale konnte sich das "Team Black" somit für die obere Tabellenhälfte empfehlen. Erst im Viertelfinale musste man sich dem Köpenick-Achter und den Männern aus Gießen geschlagen geben. Schlagmann Alex Weihe, Marius Redecker, Jona Lembke, Hagen Masbruch, Vincent Schmitz, Florian Zimmermann, Christoph Krüger, Jannik Eilers und Daniel Bredemeier zeigten allerdings im Halbfinale, dass ihr Formkurve ganz klar nach oben geht.

Mit einem druckvollen Endspurt entschied man das Rennen mit lediglich 6/100 Vorsprung für sich und konnte auch im anschließenden Finallauf gegen den Achter aus Witten mit einer kompakten Mannschaftsleistung als Erster die Ziellinie überqueren. Abschließend kletterte das Team Black durch den 5. Platz der Tageswertung auf Tabellenplatz 7 hoch und will in drei Wochen in Hamburg erneut angreifen.

Fotos aus Münster

 

veröffentlicht am Dienstag, 21. Juni 2016 um 08:22; erstellt von Hummels, Wilhelm
letzte Änderung: 21.06.16 09:34

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